BBlut galt schon im alten chinesischen Reich als Symbol des Lebens und war der Inbegriff von Lebenskraft. Bereits in einem chinesischen Arzneibuch aus dem 3. Vorchristlichen Jahrhundert finden wir die ersten Hinweise über die Anwendung von Tier- und Menschenblut bei unterschiedlichen Erkrankungen. Bemerkenswert ist eine besondere Form der Blutbehandlung, die — von den chinesischen Ärzten wohldurchdacht- an die heutige Umstimmungstherapie erinnert. Blut war als Heilmittel schon im alten Ägypten und im Mittelalter zur äußerlichen Behandlung weit verbreitet.
Die Therapiemöglichkeiten mit Eigenblut sind unterschiedlich und abhängig vom Gesundheitszustand und den körperlichen Gegebenheiten des Patienten. Sie wird als Reiz-/ Umstimmungstherapiemethode eingesetzt. Dem Patienten wird zunächst eine bestimmte Menge Blut entnommen, um es anschließend wieder zu injizieren oder für die Herstellung einer Eigenblutnosode zur oralen Einnahme zu nutzen. Das in den Muskel injizierte Blut regt nach diesen Vorstellungen das Immunsystem an. Dieses soll sich dann aber nicht gegen das eigene Blut richten, sondern, einmal aktiviert, verstärkt gegen körperfremde Eindringlinge wie Viren oder Bakterien vorgehen. Bei den meisten Eigenblutbehandlungen werden in der Regel 0,2 bis 2 ml Blut aus der Armvene entnommen. Die Injektion des entnommenen Blutes erfolgt später in den Muskel.
Es kann zu einer Erstverschlimmerung der Symptome kommen, was aber als positive Reaktion vom Körper anzusehen ist.

Allgemeine Auswirkung der Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie hat mehrere Wirkungen auf den Gesamtorganismus, die sich wie folgt aufführen lassen:

  • Besserung des physischen und psychischen Allgemeinbefindens
  • Besserung von depressiven Zuständen
  • Besserung von Schlafqualität
  • Anregung des Appetits
  • Analgetische Wirkung bei chronische Schmerzen
  • Länger andauernde Infekte
  • Hauterkrankungen: Neurodermitis, Ekzem
  • Asthma bronchiale
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises oder Durchblutungsstörungen
  • Förderung der Drüsentätigkeit
  • Wundbehandlung
  • Blutbildstörungen

Kontraindikationen

  • Blutgerinnungsstörungen (Bluter, Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten
  • Thrombozytopenie oder anderen Gerinnungsstörungen)
  • Akute Blutungen
  • Einnahme von Glucokortikoiden oder Immunsuppresiva (Kortison)
  • Myositis (Muskelentzündungen)
  • gelähmte Muskelareale (z. Bsp. durch einen Schlaganfall)
  • Myogelosen (Muskelverhärtungen)
  • Thrombophlebitis (Venenentzündung)
  • aktive tuberkulöse Prozesse
  • schwere kachektische Zustände (Ausgezehrtheit)
  • Autoimmunologische Erkrankungen Lupus E., Hashimoto-Thyreoiditis, M. Basedow
  • M.Crohn, Colitis ulcerosa, chronische Polyarthritis u.a.
  • Bestehende Entzündungen der Venen
  • Schwere, auszehrende Zustände

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