Migräne ein Kopfschmerz unter vielen…

KKopfschmerzen treten in vielfältiger Form auf, jedoch erst, wenn typische Anzeichen vorliegen, kann man von Migräne Kopfschmerz reden, Die Schmerzen sind hierbei häufig auf eine Kopfseite beschränkt und treten anfallsartig auf, werden als bohrend oder pochend empfunden, begleitet von Symptomen wie Sehstörungen, Lichtscheu, Übelkeit, Erbrechen, Störungen Geruchssinns und Lärmempfindlichkeit, Um die oftmals schwierige Abgrenzung zu anderen Formen des Kopfschmerzes zu erleichtern, hat die Internationale Kopfschmerzgesellschaft Diagnosekriterien entwickelt: man kann erst dann von einer Migräne ausgehen, wenn mindestens fünfmal Kopfschmerzattacken aufgetreten sind, die 4 Stunden bis zu zwei Tagen anhalten und begleitet sind von mindestens zwei der typischen Begleiterscheinungen. Man vermutete über einen langen Zeitraum, dass Einflüsse im Bereich der Blutgefäße des Gehirns die Hauptursache sind für die Entstehung der Migräne, heutzutage ist man sich sicher, dass der Entstehungsmechanismus weitaus komplizierter sein muß. So scheinen biochemische Prozesse, an denen so genannte Neurotransmitter beteiligt sind, eine große Rolle zu spielen.

Migräne eine Krankheit

Wichtig ist, dass betroffene Patienten ihr Gesundheitsproblem nicht als harmlose Kopfschmerzen verdrängen, sondern mit ihrem Hausarzt die Charakteristik ihrer Erkrankung erörtern, möglichen Entstehungsfaktoren auf die Spur kommen und die gesamte Palette der Behandlungsmöglichkeiten ausschöpfen. Die Diagnose“ Migräne “ ist insofern schwierig, da es keine messbaren Parameter gibt, die die Diagnose «beweisen». Deswegen sind im Allgemeinen aufwendige medizinisch-technische Untersuchungen nicht notwendig, um zur Diagnose zu kommen, sondern eine gezielte Erhebung der Kranheitsgeschichte (Anamnese), in vielen Fällen hilft zusätzlich die Führung eines Kopfschmerztagebuches: hier hält der Patient die Häufigkeit und Intensität der Beschwerden fest, sowie möglicherweise mitauslösende äußere Faktoren ( Stress, Klima, Nahrungszusammensetzung, hormonelle Einflüsse, Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Nikotin ). In wenigen Fällen ist eine neurologische Ausschlussdiagnostik, z.B. mittels Aufzeichnung der Hirnströme, Computertomogramm des Schädels o.ä. oder eine fachorthopädische Untersuchung notwendig. Wie bereits erwähnt, sollten Kopfschmerzen ernst genommen und durch eine Untersuchung beim Hausarzt abgeklärt werden.

Dringender Abklärungsbedarf besteht insbesondere, wenn

  • Zum ersten Mal sehr starke Kopfschmerzen auftreten
  • Begleitende Sehstörungen bemerkt werden
  • Bekannte gelegentliche Kopfschmerzen sich verändern
  • Der Tagesablauf oder die Nachtruhe gestört werden

Migräne mögliche Therapieansätze

Eine richtige Heilung der Migräne lässt sich nach dem derzeitigen Stand de. medizinischen Wissenschaft nicht erreichen. Es besteht jedoch Hoffnung, dass z.B. durch Änderung der Lebenssituation ( äußere Einflüsse wie beruflicher Stress, KI Klimaeinflüsse etc. ) oder organischer Mitursachen (z.B. Zyklusänderungen ) die Beschwerden nahezu vollständig verschwinden. Außerdem gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern oder durch prophylaktische Maßnahmen die Häufigkeit und die Intensität der Symptomatik zu verringern:

Medikamentöse Therapie

Erhebliche Fortschritte konnten in den letzten Jahren bei der Entwicklung von Migränemedikamenten erzielt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, durch prophylaktische Medikamentengabe (Basismedikation) die Anfallshäufigkeit zu reduzieren. Nur der Arzt kann in Zusammenarbeit mit dem Patienten ein individuell zugeschnittenes Therapiekonzept erarbeiten.

Änderung der Lebensgewohnheiten

Reduzierung von Stresssituationen, Beibehaltung eines regelmässigen Tagesrhythmus, Vermeidung von Genussmitteln, sowie Entspannungstechniken wirken hilfreich.

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