CO2 – Injektionen in der medizinischen Ästhetik

Die Carboxy- oder auch Quellgastherapie ist nicht neu. Die Ursprünge der parenteralen Nutzung des natürlichen Gases zu Heilzwecken gehen auf den Anfang 20. Jahrhunderts zurück. Seit 1995 wird die Carboxytherapie zunehmend auch in Bereich der medizinischen Ästhetik eingesetzt. Studien weisen die Effektivität bei verschiedenen Indikationen nach, wie der Cellulite, lokalen Fettansammlungen oder der Hautalterung. Darüber hinaus bietet sie besonders interessante Behandlungsoptionen für sonst schwierige Zonen wie die Augenregion, Hals, Decolleté oder auch Narben und Striae.

Wirkmechanismus

Das Gas befindet sich in einem Vorratsbehälter und wird über ein entsprechendes Gerät steril zur Injektion bereitgestellt. Durch das entstehende Ungleichgewicht zwischen O2 und CO2 (Hyperkapnie) erhöht der Körperdie lokale Mikrozirkulation uber eine Dilatation der Metaarteriolen, der Arteriolen und der präkapillaren Sphinkter. In diesem Mechanismus gleicht die Wirkung dem in der Mesotherapie langjährigen bewährten, aber leider inzwischen nicht mehr erhältlichen Buflomedil. Der Effekt der verstärkten Durchblutung ist sichtbar als Hautrötung (Erythem), für den Patienten fühlbar als Wärme und nachweisbar in der Kapillaroskopie. Damit wird regulatorisch die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung vor Ort sichergestellt, was wiederum den Zellmetabolismus begünstigt.

Zusammenfassend erreichen wir folgende Wirkungen:

  • aktive Vasodilatation
  • Neoangiogenese
  • artifizieller Bohr Effekt
  • lipolytische und lipoklastische Effekte
  • verbesserte lokale Sauerstoffversorgung
  • Freisetzung von körpereigenen Wachstumsfaktor

MESOTHERAPIE

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